Haushalt 2010
Saturday, 29. May 2010
Haushalt 2010 von Linker Mehrheit im StuPa gegen die Stimmen von LSI und RCDS beschlossen! LSI klagt unsachgemäße Ausgaben und Verschwendung von Studierendengeldern in einem Sondervotum an.

Fraktion der

Liberalen Studierenden Initiative Münster

im 52. Studierendenparlament der WWU Münster

Jan Rensmann, Frederik Behrends, Katharina Engert

Sondervotum der Liberalen Studierenden Initiative zum Haushalt des

Geschäftsjahres 2010

Antragsteller: Liberale Studierenden Initiative (LSI)

Lieber Johannes,

im Namen der Liberalen Studierenden Initiative bitte ich Dich, unser Sondervotum für das

Geschäftsjahr 2010 entgegen zu nehmen.

Den vorliegenden Haushalt lehnen wir in seiner derzeitigen Form ab.

An verschiedenen Stellen werden die Gelder der Studierenden verschwendet.

Im Namen aller Studierenden, können wir es beispielsweise nicht hinnehmen, dass hoch

subventionierter Wohnraum in der Grevenerstraße auch nicht studentischen Bewohnern zur

Verfügung gestellt wird. Weiterhin sehen wir die Aufgaben des Astas nicht da drin, Wohnraum

zu verwalten. Hier sehen wir deutliches Einsparpotential (Gruppe 52XX).

Des Weiteren fordern wir endlich die Schließung der Asta- Druckerei, die schon seit Anbeginn

defizitär arbeitet. Es kann nicht im Interesse der Studierenden sein, diesen Betrieb weiterhin zu

unterhalten (Gruppe 53XX).

 

 

Jährliche Kosten von 37.000€ pro Jahr für den Semesterspiegel sind in Zeiten, in denen e-Paper

längst Einzug gehalten haben, blanker Hohn für jeden, der eine vernünftige und

verantwortungsvolle Haushaltspolitik betreiben will. Hier müssen die Kosten deutlich gesenkt

werden. (Titel 5646)

Ebenso verhält es sich mit der Asta Zeitung, die jährlich 9.500€ verschlingt. (Titel 5660 und

5661)

Den Bedarf für die Beschaffung von Inventar sehen wir mit 18.000€ als zu hoch angesetzt, wir

fordern eine Kürzung auf mindestens 10.000€. (Titel 5140)

Das Gleiche sehen wir bei dem Posten Ausgaben für sonstige Projekte als gegeben an, auch hier

ist ein maßvollerer Umgang mit dem Geld der Studierenden angebracht, wir fordern die Kürzung

dieser Position auf 10.000€. (Titel 6140)

Abschließend fordern wir die Referatewust des Asta erheblich einzudämmen! Einzelaufgaben

müssen gebündelt werden. Beispielsweise sind die Antifa und Antrira Referate ersatzlos zu

streichen. Deren Aufgaben nimmt bereits die Bundesregierung mit der Bundeszentrale für

politische Bildung wahr. Diese Referate stellen eine Vorverurteilung der Münsteraner

Studierenden dar. Wir trauen unseren Kommilitonen einen kritischen Umgang mit politisch

extremen Strömungen zu und stempeln sie nicht als potentiell rechts- oder linksextrem ab.

Wir fordern, dass es zu einer Kürzung des Astabeitrages der Studierenden kommt, welcher durch

die geforderten Kürzungen und das damit eingesparte Geld, umgesetzt werden kann. Das

eingesparte Geld soll nicht einfach in die Rücklagen wandern, sondern die Studierenden sollen

direkt davon profitieren können.

 


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