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Geldverschwendung: Parlament finanziert linke Klientelpolitik |
LSI gegen den Bildungsstreik | Die Liberale Studierenden Initiative spricht sich vehement gegen den derzeitigen Bildungsstreik aus. "Inhaltlich gibt es einige Forderungen wie etwa die längst überfällige Neuausrichtung der Bachelor- und Masterstudiengänge, die durchaus sinnvoll und nachvollziehbar sind, das Instrument des Streiks ist aber nicht hinnehmbar.", so Julius Will, der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Studierendenparlament der WWU Münster. "Mit dem Streik schaden sich die Studenten doch nur selbst!", so Will weiter. Im Wirtschaftsleben werden mit Streiks direkt die Arbeitgeber getroffen, was im Bildungsstreik-Fall aber ganz und gar nicht so ist. | Konsequenterweise lehnte die LSI-Fraktion auf der letzten Sitzung des Studierendenparlaments vor den Wahlen auch die Finanzierung weiterer Bildungsstreik-Aktionen ab. Mit dem Antrag, der letztendlich vom linken Mehrheitswillen im Parlament durchgepeitscht wurde, werden Schüler-Fahrkarten oder Grillwürstchen und Glühwein für insgesamt 6000 Euro gefördert. Dass selbst der AStA-Finanzreferent Rudi Mewes an der Höhe des finanziellen Rahmens dieses Antrags Kritik übte, spricht für sich.
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